DORJES

 

Im Buddhismus ist es das Symbol des ewigen und unvergänglichen Wesens der Wirklichkeit. Es ist der Name eines liturgischen Zepters, das mit dem Donnerkeil des römischen Gottes Jupiter vergleichbar ist. Er entspricht aber auch dem Donnerkeil Indras, in der vedischen Tradition.

dorje Arteevar

Früher als eine Waffe der Götter bezeichnet, wird der Dorje heute vor allem auf der geistigen Ebene eingesetzt und seine Kraft zu religiösen, spirituellen und magischen Handlungen benutzt. Er ist ein unentbehrlicher Gegenstand bei zahlreichen Ritualen geworden. Im Buddhismus wird er bis heute bei vielen Zeremonien und Meditationen eingesetzt, denn Dorjes haben die Eigenschaft energetische Blockaden aufzuheben und zeigen somit ihre Wirkung auch als Heilstein. Dies belegen auch neuere Untersuchungen, beispielsweise aus den 90er Jahren mittels Hochfrequenz-Fotographie. Weiter werden dem Dorje die innere Ruhe und Ausgeglichenheit fördernde, sowie entwicklungsforcierende Eigenschaften zugeschrieben. Auf geistigem Gebiet wirkt der Dorje energieverstärkend und hat eine ausgesprochen gute Schutzwirkung.

Arteevar Foto 2 DorjesKristalldorjes tragen als Beispiel die Bergkristall-spezifischen Energien von Klarheit, Licht und Heilkraft, sowie die Harmonie, also Struktur und Ordnung in sich.
Auch transformieren sie durch ihre spezifische Form der liegenden Acht, kosmische Schwingungen, die über den menschlichen Körper aufgenommen werden können und eine gut reinigende, wie angenehm harmonisierende Wirkung zeigen.
Jeder Dorje hat seine eigene Energie und somit auch seinen ureigenen Charakter.
Es gibt sehr kraftvolle, ausstrahlungsstarke Dorjes, manche erscheinen jedoch sehr sanft, wieder andere dagegen locker, oder sogar heiter. Die von den Dorjes ausgehenden Energien verbreiten sich spürbar in ihrer näheren Umgebung.
Intuitive Menschen spüren diesen Energiefluß sehr gut.

Zudem ist der Dorje das buddhistische Symbol der Erleuchtung. Die jeweils vier Spangen der beiden Seiten stehen für die acht Tugenden des Buddhismus in der äußeren , sowie inneren Welt. Die beiden Seiten symbolisieren u.a. die Dualität.
Der Dorje ist aber ebenfalls eng mit dem Schamanismus verbunden, denn dort steht er auch für geistige Kraft, Stärke und Macht. Durch einige ältere Funde wurde angeblich schon belegt, daß der Dorje im Schamanismus bereits lange vor dem Entstehen des Buddhismus Verwendung fand. Die ältesten bisher gefundenen Dorjes werden auf ein Alter von über 10.000 Jahren geschätzt.

Nicht umsonst bedeutet der Name Dorje übersetzt soviel, wie unzerstörbarer Diamant, oder Herr der Steine.
Er steht für eine Verbindung zwischen "oben und unten"...

... wie oben, so unten - dies erinnert an ein hermetisches Gesetz. Betrachtet man den Dorje von vorne und sieht auf seine vier Spangen, die sich mit dem jeweiligen Polende vereinen, so entsteht das Bild eines Rades. Die feinstofflichen Energiezentren beim Menschen gleichen ebenfalls einem Rad. Der allgemeine Begriff hierfür ist: Chakra - eine Bezeichnung aus dem Sanskrit, welche übersetzt Rad bedeutet. Die energetischen Wirkungen der Dorjes stünden somit auch in enger Verbindung mit unserem Chakrensystem, was die harmonisierenden Auswirkungen auf unseren Körper noch erklärbarer macht.
Durch unser Stirnchakra, auch "drittes Auge" genannt, stehen wir in Verbindung mir der "geistigen Welt", welche sich mit dem sogenannten "Oben" gleichsetzen läßt. Über diese Zuordnung stellt sich mir die Frage, in wie weit die Symbolik des Dorje auch eine Bedeutung als "Auge" hat?
Ist meine Annahme in diesem Zusammenhang richtig, beantwortet mir dies in der Folge eine weitere Frage, warum die Dorjes, speziell die Kristalldorjes, auch manchmal als "Augen" bezeichnet werden.

Kristalline Augen ... kristalline Schädel ... - besteht hier ein Zusammenhang?
Der Legende nach entstammen Beide den himmlischen Welten, denn ...

Arteevar Foto Kristalldorje ... die genaue Entstehung auch dieses symbolträchtigen Gegenstandes ist uns bislang unbekannt - einer Sage nach fiel er vom Himmel. Dies ist nicht einmal ganz von der Hand zu weisen, denn einer alten Überlieferung zufolge ist er ein Symbol des Sternbildes Orion, dem galaktischen Zentrum des Wissens.
Auch seine Form gleicht diesem Sternbild.


Arteevar Foto: Kristalldorje mit Kristallkopf



Neben dem im obigen Abschnitt beschriebenen, allgemein bekannten Dorje, dessen vier Außenspangen sich am Ende mit dem mittleren Steg vereinen, gibt es noch weitere, weniger bekannte Formen.

Die Grundform und somit einfachste Symbolform ist der zweistegige Dorje. Hierbei handelt es sich lediglich um den Mittelteil, seine zwei mittleren Stege, also der zentralen Nabe, aber ohne äußere Spangen. Diese Grundform symbolisiert die "Sphäre der wahren Realität" - das Wesen der Leere, oder der Freiheit von begrifflichem Denken.

Die allgemeine Form des fünf-stegigen, an den Enden geschlossenen Dorjes ist als friedfertiges Zeptersymbol bekannt. Sein Gegensymbol ist der an den Enden offene und sogenannte "zornige Dorje". Seine vier äußeren Spangen vereinen sich an den Enden nicht mit dem mittleren Steg und bilden somit ein offenes Endstück. Diese Form entstammt einer frühen, dreistegigen Darstellung, die mit ihren scharfen Dreizacken an den jeweiligen Enden, in alten Schriften als Waffe des Zorns beschrieben wurde.

Der neunstegige Dorje besteht aus der mittleren Nabe und jeweils acht äußeren Spangen, welche den achtfachen "edlen Pfad" des Buddha symbolisieren. Dieser Pfad wird als Weg zur Erleuchtung bezeichnet.

Der Doppeldorje, auch Kreuzdorje genannt, hat vier "lotusblättrige Enden", die aus dem Mittelpunkt in die vier Himmelsrichtungen zeigen. Diese Form des Dorje symbolisiert das Prinzip der absoluten Festigkeit. Es heißt, er soll an die heilige Stätte erinnern, an der Buddha erleuchtet wurde und steht somit sinnbildlich für das "unerschütterliche Fundament", auf dem die Erleuchtung Buddhas beruht.

Aus diesen genannten und anderen energetisierenden Gründen wurden viele Ritualgegenstände auch mit Dorjesymbolen ausgestattet und verziert. Hierzu zählen u.a. Phurbas (Ritualdolche), die Ghanta (Ritualglocke) und der Khatvanga, der Tantra-Stab.

Dorje-Arteevar


Auch hinter diesen Kultgegenständen warten noch viele, uns bis heute verschlossene Welten auf ihre Entdeckung. Je öfter wir uns mit diesen Mysterien energetisch verbinden und beginnen, sie zu erforschen, desto mehr fangen wir an, wirklich zu verstehen...

Urwissen wiederentdeckt

Der Herr der Steine (Pressebericht - horus media)