BÄUME

Haben Bäume ihre eigene Seele? 

Arteevar Foto: Eiche (Nähe Herrsching a. Ammersee)

...ich stehe in einem Wald und nehme die Energien rund um mich herum wahr. Es scheint mir, als ob sich die Energie des Waldes wie ein schützender und wohltuender Umhang um mich legt. Langsam verliere ich mich in meinen Gedanken...

Foto froggypress.de für Arteevar Was ist eigentlich dran, an den Geschichten der Anderswelt? Faune, Feen, Erdgeister... – gibt es sie wirklich? Dort drüben vielleicht?
Ich schaue auf eine Ansammlung von kräftigen und hochgewachsenen Farnen... sollen dort nicht Erdwesen wohnen? Ich lasse meine Gedanken ziehen und schließe die Augen. Eins mit der Natur genieße ich die wohlig würzige Luft und gehe gedanklich zu einem alten Baum in meiner Nähe. Ich fühle seine Energie, betrachte seinen Stamm und schwebe mental langsam an ihm nach oben. Plötzlich entdecke ich , so etwa nach zwei Drittel Höhe eine kleine Holztür mitten im Stamm. Ich bin verwundert, denn sie war doch vorher nicht da. Träume ich?

Arteevar Foto: Waldweg (Lkr. Starnberg)Doch irgendetwas zieht mich magisch zu dieser Tür hin. Als ich nahe genug an sie herankomme, sieht sie für mich aus, wie eine normalgroße Tür und zu meiner Verwunderung lässt sie sich sogar öffnen. Ich trete ein. Wie von magischer Hand gezogen, werde ich im Inneren des Stammes sanft von oben nach unten, und von unten wieder nach oben getragen. Ich spüre eine gewaltige Kraft, die hinter dieser Sanftheit steht und bei meinen Gedanken, die in mir emporsteigen, kommt mir ein Lächeln entgegen. Als sich meine Gedanken zu Fragen umformten, bekam ich sogar Antwort......
Ich stellte zu meinem Erstaunen fest, dass welche Kraft auch immer dahinterstecken mag, für mich vom Baum ausgehend sich um mich gekümmert wurde, und zwar in allen Belangen.
Ich hielt noch eine Weile in dem Baum auf, bis ich schließlich wieder zu meinem Körper zurückfand und die Augen öffnete: „...welch seltsame, aber auch wundervolle Eindrücke und Gefühle hatte diese Reise in mir hinterlassen“? Habe ich wirklich mit einem Baum Kontakt aufgenommen und mit ihm kommuniziert? Haben Bäume ihre eigene Seele?

Inzwischen lassen sich auch wissenschaftliche Belege dafür finden - in der TV-Doku Terra X (Dtl. von unten) ist zu sehen, dass die Bäume über ihr Wurzelwerk kommunizieren. Dabei tauschen sie sich über Krankheiten aus, uvm. ...

"Bäume sind Heiligtümer. Wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit."
Hermenn Hesse (1877-1962)

Für mich ist diese Art, mit der Natur in Verbindung zu treten, inzwischen alltäglich geworden. “Energetische Baum- und Steinreisen“ sind m.E. möglich und fördern nicht nur das eigene Wissen um die Natur, sondern ermöglichen uns zudem den Kontakt zu den Wesen der Elemente...


Arteevar / Zwerg.gif

 
... die ganze Natur ist erfüllt von unsichtbaren Wesen...
einige sind hässlich, oder verwachsen, andere boshaft oder närrisch, viele aber sind derart schön, wie wir es noch nie gesehen haben, und diese Schönen sind nicht weit, wenn wir an stillen, freundlichen Plätzen spazieren gehen.
(William Butler Yeads / 1865 - 1939)



Kraftorte für die Sensitivität 

„black forest" - ein lichter Wald, der sich über die Bergspitzen des Troodos-Gebirges zieht und in dem zahlreiche große Schwarzkiefern wachsen - bot uns Gelegenheit für eine mediale „Baumreise". Dazu suchte sich jeder den Baum aus, der ihn am meisten „ansprach". Ich gelange auf diese Weise zu drei schlanken Bäumen, die wie drei Zacken einer Krone an der Biegung eines kleinen Baches wachsen. Zunächst sollen wir durch Betrachten und Befühlen des Stammes langsam Kontakt mit dem Baum aufnehmen und uns dann geistig in sein Inneres begeben. „Auf diese Weise erspürt ihr das Strömen seiner Säfte in Blättern und Wurzeln", versprach uns unser esoterischer Reiseleiter.
Ich war skeptisch, ob ich tatsächlich eine „Tür" in das Bauminnere finden würde, wie sie uns Jörg Schreiber beschrieben hatte. Erstaunt bemerke ich jedoch schon bald, daß es sie tatsächlich gibt. Obwohl ich häufig in der Natur bin, erlebe ich diese nun am Beispiel der drei Bäume auf eine völlig neue, intensive Weise: Ich fühle, wie sich die Blätter der Sonne entgegenstrecken, ja, wie sich der gesamte Stamm und alle seine Äste und Zweige recken und die hellen Strahlen trinken.
„War es bloße Einbildung, oder habe ich tatsächlich mit dem Baum gefühlt?" frage ich mich hinterher. Auf jeden Fall wirkte die Reise sehr beruhigend und harmonisierend auf mich, und noch viele Stunden hielt ein Gefühl tiefer Verbundenheit mit der gesamten Natur an.

Als wir später unsere Erlebnisse austauschen und ich von einem seltsamen knollenartigen Gesicht erzähle, das ich während meiner „Reise" durch die Wurzelwerke der drei Bäume „gesehen" hatte, überrascht mich die Antwort unseres medial begabten Reiseleiters, der auch Seminare zu Themen wie Magie, Orakel und Jenseitskontakte hält: „Was du gesehen hast, war eine Wesenheit des Waldes, die dort wohnt", erklärt mir Jörg Schreiber, der ihr selbst schon bei einer früheren Baumreise dort begegnet war.

Arteevar / Baum.gif


„Diese Übungen zur bewußten Aufnahme von Schwingungen sind keine bloße esoterische Spielerei", betont Schreiber. In ähnlicher Weise könne man zum Beispiel den Charakter anderer Menschen erspüren, wodurch „der verständnisvolle Umgang miteinander erleichtert wird", sagt er. Auch die Zeitreise per Gedankenkraft sei im Alltag praktisch nutzbar - zum Beispiel könne der Ursprung chronischer Krankheiten erforscht werden, indem man geistig zu dem Zeitpunkt ihres ersten Auftretens und damit zu den vermutlichen energetischen Ursachen zurückgehe. Dadurch erhalte man wichtige Hinweise für eine ganzheitliche Heilung.
(Ulrich Arndt)


Der Zugang in diese Anders- oder Astralwelt ist meiner Erfahrung nach fließend. Es gibt keine gesteckten Grenzen, außer unserer eigenen mental aufgebauten Barriere. Durch unsere materiell geprägte Sichtweise ist es für uns jedoch oft schwierig, diesen Zugang im normalen Wachzustand zu entdecken.
Sobald wir aber in den Schlafzustand fallen, dehnt sich unsere Seele sozusagen über die materielle Ebene hinaus, in die astrale Welt hinein. Anders ausgedrückt, wechseln wir mit unserem feinstofflichen Körper die Ebene, um z.B. für uns wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Alltagsgeschehen auf der Astralebene zu verarbeiten. Erinnern wir uns im Wachbewusstsein nach dieser Schlafphase an Teile dieser seelischen Erfahrungen, bezeichnen wir dies als Traum.

Während dieser Traumphasen tauchen wir in eine fast grenzenlose Welt ein, in der es uns möglich ist, zu fliegen, mit Tieren zu kommunizieren, mit Elfen zu spielen, mit Zwergen und Pflanzendevas zu reden, Informationen von Engeln zu erhalten, oder sich mit verstorbenen Seelen auszutauschen...
In diesen Phasen schöpft unsere Seele neue Lebenskraft und stärkt uns u.a. auf diese Weise für die Herausforderungen des Alltags.
Nur zu selten erinnern wir uns an diese abenteuerlichen Traumreisen. Die Frage ist allerdings, ob unser beschränktes Normal-Bewusstsein in der Lage wäre, diese Eindrücke zu ertragen und in Folge auch noch zu verarbeiten...

Menschen mit ausgeprägten paranormalen Fähigkeiten, wie Schamanen, Druiden, Magier, Hexen ("weise Frauen"), besitzen seit Alters her die Fähigkeit, ganz bewußt in diese astralen Welten einzutauchen und dort absichtlich zu handeln. Sie reisen bewußt in diesen Ebenen, um sich dort von Engeln, Elben, Elfen oder Devas allgemeine, wie naturheilkundliche Informationen, aber auch Inspiration zu Heilenergien zu holen, um feinstoffliche Störungen im energetischen Umfeld des Menschen zu beseitigen, verlorene Seelenanteile zu suchen, magische Manipulationen abzuwehren, usw...
In dieser Dimension lassen sich Störungen abwenden, noch bevor sie sich in der materiellen Ebene manifestieren, oder so sie sich bereits manifestiert haben, durch die Aufhebung der feinstofflichen Ursache lösen.

"Wenn wir uns dies vergegenwärtigen," schreibt Dr. phil. Wolf-Dieter Storl ("Naturrituale", München 2004), "können wir ermessen, wie wichtig die Schamanen für das Wohlergehen der Gesellschaft waren und sind. Im Vergleich dazu sind unsere heutigen wissenschaftlichen Experten und politischen Führer geistig blind; sie können nur noch auf schon materialisierte Zustände reagieren und verzweifelt daran manipulieren, werkeln und basteln ... aber es wird nie ganz stimmen, es wird immer nur Flickschusterei sein, denn es fehlt das ganzheitliche, inspirierte Sehen."

Foto: Steinkreis für Arteevar von Wolfgang Müller, Ingolstadt


Rückgriff auf eine Erfahrung.....

Fünf Jahre lang ging der Missionar und Jesuit Eric de Rosny in der Welt der "nganga" (Bantu-Wort für schamanische Heiler), jener traditionellen afrikanischen Ärzte, die u.a. in Kamerun praktizieren, ein und aus. "Einer von ihnen hat mir schrittweise die Augen geöffnet für den "ndimsi", die Welt. die dem gewöhnlichen Auge verborgen bleibt. Und das ist die erste Etappe auf dem Weg, ein nganga zu werden", schreibt de Rosny ("Heilkunst in Afrika", Zürich 2002).
Der Hauptgrund der ungebrochenen Erfolge der afrikanischen Heiler liegt nicht, wie einige zu wissen glauben, in der schlechten Versorgung mit Krankenhäusern. Man sucht den nganga auf, nicht weil normale Ärzte fehlen, sondern immer noch, weil er
"heilt" - ganzheitlich heilt.
Ihre Ritualsprache verrät auch eine andere Vorstellung von Heilung, denn diese ist wenig punktuell und selten körperbezogen ausgerichtet. Ob eine Erkrankung an Fuß, Bauch oder Kopf auftritt, immer geht es darum, die in ihrer Ganzheit gestörte Welt des erkrankten Menschen wieder ins Lot zu bringen. Diese rituelle Heilkunst, in Afrika auch Volksmedizin genannt, erfasst den Menschen ganzheitlich um ihn in sein gesellschaftliches und kosmisches Universum zurückversetzen zu können.
Folgt man der Anthropologie der Bantu, so besitzt der Mensch nicht weniger als vier Augen: bei der Geburt öffnen sich zwei ... und das sind die gewöhnlichen Augen. Um umfassend und ganzheitlich arbeiten zu können, benötigt der nganga jedoch alle "vier Augen".

Der Vergleich zwischen traditioneller und wissenschaftlicher Medizin könnte noch fortgesetzt und verfeinert werden. Dabei würde sich zeigen, daß sich viele, stark ausgeprägte Wesensmerkmale in der anderen wiederfinden, dort allerdings erst an zweiter Stelle. Dennoch bleiben die Unterschiede groß und in keiner Region der Erde, selbst da nicht, wo die wissenschaftliche Medizin sich voll entfaltet hat, ist die Volksmedizin verschwunden. Am besten ist es, auch meiner Meinung nach, die beiden Wege der Medizin als sich einander ergänzend und nicht als miteinander rivalisierend anzusehen - die Kranken werden es einem danken.

In alten Erzählungen - Märchen, Mythen, Epen ... - sprechen Menschen und Tiere, sowie Naturwesen die gleiche Sprache. Sie sehen und verstehen einander. Für gewöhnlich aber müssen wir damit leben, keine gemeinsame Sprache zu haben.
Alles nur Symbolik? Oder steckt doch mehr dahinter... jedoch eine für uns im Alltagsbewußtsein verschlossene Welt - ndimsi?

Arteevar-Foto: Waldweg bei Burg Rabenstein, Nähe Waischenfeld - fränkische Schweiz



Interesse an näheren Informationen zu Vorträgen, Workshops, Seminaren, magischen Reisen ...? Anfragen bitte per e-mail.